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DIESER Verein kämpft gegen die eigenen Fans!

Aktive Fans halten den Fußball am Leben. Choreographien, Fangesänge und Unterstützung zu Zehntausenden bei Auswärtsfahrten machen den Vereinsfußball erst zu dem, was er ist. Doch die Ultras sind auch oft nicht nur positiv zusehen, auch Krawallmacher und Hooligans finden sich unter der aktiven Anhängerschaft.

Für aggressive Fans ist der FC Heidenheim bisher kaum bekannt, die Fans des FCH fielen bisher fast noch nie negativ auf. Viele andere Vereine beneiden die Mannschaft von der Ostalb für ihre angenehmen Fans. Doch damit ist nun Schluss! Alles begann in der letzten Saison, beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld. Ein „All cops are bastards“-Plakat sorgte für Stadionverbote für 13 Fans. Ein herber und harter Schlag gegen die eher kleine Fanszene der Heidenheimer. Die aktiven Fans begannen daraufhin, sich gegen den eigenen Verein zu stellen.

Gestern kam es dann zur endgültigen Eskalation: Ein Schlichtungsgespräch in der Voith-Arena zwischen Fans und Verein endete damit, das die Fans das Stadion geschlossen verließen. „Wir sind die Fans, die ihr nicht wollt! W*****er!“ wurde skandiert. Doch damit nicht genug: Die aktive Fanszene hat dem Verein offenbar den Krieg angesagt. Heute nachmittag schlugen die Fans dann mit voller Kraft zu: Durch einen Hackerangriff wurde die Internetseite des FCH lahmgelegt!

Ob der FCH durch dieses Verhalten jetzt vor den eigenen Fans einknicken und die Stadionverbote zurücknehmen wird ist derweil noch unklar. Eines ist aber endeutig: Die Szene ist bereit, mit allen Mitteln zu kämpfen.

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